TSW6-Rhein-Niers-Bahn: So viel Arbeit steckt wirklich hinter einer einzigen Strecke! Warum der Bau viel komplexer ist als viele denken!
Die Strecke wurde ursprünglich während der Season of Reveals 2025 angekündigt und verbindet Duisburg mit Mönchengladbach. Sie kombiniert typische Elemente einer deutschen Regionalstrecke: größere Städte, Pendlerverkehr, Industriegebiete und offene Landschaftsabschnitte. Genau diese Mischung macht solche Strecken im Simulator interessant – aber auch besonders aufwendig zu bauen.
Ein großer Teil der Arbeit steckt zunächst in der Szenerie. Das bedeutet nicht nur Landschaft, sondern viele einzelne Bausteine: Gelände modellieren, Gebäude und Städte platzieren, Vegetation entlang der Strecke erstellen und natürlich Bahnhöfe sowie Infrastruktur bauen. Laut aktuellem Roadmap-Update von Dovetail Games sind Szenerie und Vegetation zwischen Duisburg und Rheydt bereits fast vollständig umgesetzt. Momentan laufen dort interne Qualitätsprüfungen, um sicherzustellen, dass alles den gewünschten Standard erreicht. Gerade in dicht bebauten Regionen kann allein dieser Schritt mehrere Monate Entwicklungszeit kosten.
Neben der Landschaft gibt es noch deutlich komplexere Bereiche: Industrieanlagen. Besonders im Raum Duisburg spielt das eine große Rolle. Industriegebiete wie der Duisburger Hafen bestehen aus vielen Gleisen, Rangierbereichen, großen Lagerflächen sowie Industriegebäuden und Anlagen. Genau an solchen Bereichen arbeitet das Entwicklerteam aktuell weiter, weil diese Strukturen besonders viele Details und Gleisverbindungen enthalten.
Doch eine Strecke besteht nicht nur aus Gleisen und Gebäuden. Damit sie im Spiel wirklich lebendig wirkt, braucht sie einen vollständigen Fahrplan. Dieser bestimmt, welche Züge unterwegs sind, wann sie fahren und welche KI-Züge auf der Strecke erscheinen. Laut Roadmap wurde bereits bestätigt, dass der Personenfahrplan vollständig erstellt wurde, inklusive KI-Verkehr auf der Strecke. Zusätzlich soll später noch realistischer Güterverkehr ergänzt werden, was die Strecke noch lebendiger machen dürfte.
Auch die technische Infrastruktur gehört zur Entwicklung. Dazu zählen Signale, Oberleitung, Zugbeeinflussung und die komplette Streckenlogik. Laut Roadmap ist die Signalisierung bereits vollständig umgesetzt, inklusive der deutschen Zusatzsignale ZS2 und ZS3. Auch die Oberleitung entlang der Strecke ist fast komplett fertiggestellt. Solche Systeme müssen exakt funktionieren, damit der Zugverkehr im Simulator realistisch abläuft.
Das Roadmap-Update zeigt damit sehr deutlich: Eine Strecke entsteht nicht in einem einzigen Schritt. Mehrere Entwicklungsbereiche laufen gleichzeitig – Gleise und Infrastruktur bauen, Landschaft erstellen, Signale integrieren, Fahrpläne entwickeln und am Ende alles testen. Erst wenn diese einzelnen Teile zusammenpassen, kann eine Strecke wirklich veröffentlicht werden.
Genau deshalb dauern neue Strecken oft länger, als viele Spieler erwarten. Eine Route besteht aus tausenden einzelnen Elementen, die zusammen funktionieren müssen. Von Landschaft über Signale bis zum Fahrplan wird alles Schritt für Schritt gebaut und getestet. Die Rhein-Niers-Bahn zeigt gerade sehr anschaulich, wie komplex die Entwicklung einer solchen Strecke wirklich ist.
Seit wann beobachtest du die Entwicklung der Rhein-Niers-Bahn? Freust du dich auf diese Strecke im Simulator? Findest du Regionalstrecken oder Hochgeschwindigkeitsstrecken spannender?
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