Klassischer Train Simulator gegen Video-Experiment aus Japan: Wer fährt wirklich vorneweg?

Wenn du an den Train Simulator denkst, hast du vermutlich sofort das gewohnte Bild vor Augen: frei befahrbare Strecken, Add-ons in Serie und eine Community, die seit Jahren dabei ist. Der JR EAST Train Simulator geht einen anderen Weg. Statt klassischer 3D-Umgebung steuerst du hier aufgezeichnete Videofahrten echter Züge in Japan. Technisch betrachtet ist das eher eine interaktive Videoanwendung als eine klassische Simulation – funktional bleibt es aber eine Führerstand-Erfahrung. Zwei Konzepte, die kaum unterschiedlicher sein könnten.

Bevor wir die Zahlen offenlegen, die entscheidende Frage an dich: Welcher Simulator hat aktuell mehr gleichzeitige Spieler – und wie groß ist der Abstand? Und wer hat insgesamt mehr Besitzer angesammelt? Wenn du schätzen müsstest: Liegt der JR EAST Simulator dicht dran oder fährt er mit deutlichem Rückstand?

Schauen wir auf die aktiven Spieler. Der Train Simulator kommt vormittags auf etwa 550 bis 700 gleichzeitige Spieler. Am Abend, wenn die virtuelle Hauptverkehrszeit beginnt, steigt die Zahl auf rund 1.200 bis 1.300. Der JR EAST Train Simulator bewegt sich deutlich darunter: Vormittags etwa 70 bis 100 gleichzeitige Spieler, abends in der Spitze rund 160 bis 190. Das Verhältnis ist damit klar – der Klassiker fährt mit spürbarem Vorsprung.

Ähnlich sieht es bei den Besitzerzahlen aus. Laut Gamalytic liegt der Train Simulator bei rund 2,07 Millionen Besitzern. Der JR EAST Train Simulator kommt auf etwa 169.900. Das ist keine kleine Community, aber im direkten Vergleich wirkt sie eher wie ein Regionalzug neben einem Fernverkehrszug. Gleichzeitig zeigt die Zahl, dass es durchaus ein stabiles Interesse an diesem speziellen Videokonzept gibt.

Ist der JR EAST Train Simulator also „im Kommen“? Rein anhand der aktuellen Spielerzahlen lässt sich kein massiver Aufwärtstrend erkennen, zumindest nicht im Verhältnis zum etablierten Konkurrenten. Allerdings bedient er eine klar definierte Zielgruppe: Fans japanischer Eisenbahnen und Spieler, die Wert auf reale Streckenaufnahmen legen. Der Train Simulator dagegen profitiert von seinem Alter, seiner Add-on-Vielfalt und einer gewachsenen Basis, die regelmäßig zurückkehrt.

Unterm Strich bleibt der Vergleich eindeutig: Der Train Simulator hat sowohl bei gleichzeitigen Spielern als auch bei Besitzern klar die Nase vorn. Der JR EAST Train Simulator bleibt eine interessante Nische mit eigenem Konzept. Jetzt bist du dran: Bist du noch aktiv unterwegs – und wenn ja, wo steigst du ein?

Welchen Simulator hättest du vor den Zahlen vorne gesehen? Bist du aktuell noch im Train Simulator aktiv? Hast du den JR EAST Train Simulator schon ausprobiert?

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Kommentare 1

Für den TS gibt’s doch auch japanische Strecken finde diese Video Technik zwar kreativ aber ist längst nicht mehr zeitgemäß und selbst der TS ist dann da moderner. Bei dieser Videosache bist du ja ziemlich eingeschränkt da gibt’s nur eine Ansicht und auch kein Außenmodell

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