Warum München bis heute drei Bahnhöfe in einem hat...
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Wer zum Holzkirchner Flügelbahnhof geht, betritt einen Bereich, der jahrzehntelang der klassische Abfahrtsort für die südlichen und südöstlichen Regionalstrecken war. Seine Gleise 5 bis 10 entstanden aus einer historischen Separierung der Südstrecken, die nach dem Zweiten Weltkrieg noch sehr bedeutend waren und eine Vielzahl von Vorort- und Regionalzügen Richtung Mühldorf, Grafing, Rosenheim, Holzkirchen, Tegernsee, Bayrischzell und Lenggries aufnahmen. Mit dem Bau der S-Bahn-Stammstrecke verlor dieser Teil jedoch massiv an Bedeutung, weil viele Linien in das neue S-Bahn-System integriert wurden. Erst durch die Modernisierung von 2017 bis 2018 gewann der Bereich wieder an Qualität: erhöhte Bahnsteige, neue Überdachungen und längere Gleise machen ihn inzwischen auch für einzelne Fernverkehrsfahrten attraktiv, darunter ICE-, Railjet- und Westbahnzüge.
Die Haupthalle bildet das Zentrum des Münchner Hauptbahnhofs und ist gleichzeitig der Bereich mit der höchsten Auslastung. Hier liegen die Gleise 11 bis 26, auf denen sämtliche Fernverkehrszüge und ein großer Teil des regionalen Verkehrs verkehren. Die Halle wurde 1960 errichtet und war lange ein Symbol des modernen Bahnverkehrs. Heute ist sie allerdings durch den laufenden Umbau des gesamten Bahnhofskomplexes stark beeinträchtigt, da weite Teile des Gebäudes neu gedacht, verschoben oder vollständig ersetzt werden. Die Haupthalle beherbergt das Reisezentrum, die DB Lounge, zahlreiche Geschäfte und Gastronomie – doch trotz ihrer Größe leidet sie seit Jahren unter Überfüllung, Engstellen und Baustellen, die den Verkehrsfluss erschweren und den Charakter eines chronischen Dauerprovisoriums erzeugen.
Der Starnberger Flügelbahnhof bildet das nördliche Gegengewicht zum Holzkirchner und ist für viele westliche und südwestliche Strecken zuständig. Von den Gleisen 27 bis 36 fahren Regionalzüge unter anderem nach Garmisch-Partenkirchen, Kochel, Oberstdorf, Memmingen, Lindau sowie die Züge nach Zürich ab. Der Bahnhofsteil ist historisch geprägt von einer großen Säulenhalle, die jedoch im Laufe der letzten Jahrzehnte zunehmend an Bedeutung und Attraktivität verlor.
Unter der Oberfläche befindet sich mit München Hbf tief der eigentliche Verkehrsmotor der Stadt. Der S-Bahnhof mit den Gleisen 1 und 2 ist der wichtigste Punkt der Stammstrecke. Er verbindet im Sekundentakt das gesamte Umland mit der Innenstadt. Obwohl er baulich nur ein kleiner Abschnitt unter der Erde ist, erfüllt er faktisch die Rolle eines vierten Bahnhofsteils, denn fast alle regelmäßigen Verkehrsbewegungen im Münchner Alltag hängen direkt von ihm ab.
Welchen Bahnhofsteil nutzt du in München am meisten? Findest du die Wege im Münchner Hauptbahnhof eher übersichtlich oder verwirrend?
Bild von Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons by sa 3.0
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