Zukünftig im TSW6 – doch wie fährt die Rhein-Niers-Bahn im echten Alltag?

In der Realität verläuft die Linie jedoch noch weiter bis nach Aachen und bringt dort ein besonderes betriebliches Element mit sich. Im Bahnhof Lindern wird nämlich geflügelt – ein Vorgang, bei dem der ankommende Zug in zwei Hälften getrennt wird. Der vordere Teil setzt die Fahrt wie gewohnt Richtung Mönchengladbach und Essen fort, während der hintere Teil nach einem Fahrtrichtungswechsel auf den Ast nach Heinsberg übergeht. Auf dem Rückweg aus Heinsberg wird wieder angekuppelt, sodass beide Einheiten gemeinsam als Doppelzug zurück nach Aachen fahren. Dieser Ablauf ermöglicht zwei Regionaläste mit nur einer Grundlinie, ohne dass dafür Parallelzüge nötig wären.

Eingesetzt werden Alstom Coradia Continental Triebwagen der Baureihe 1440 in drei- und fünfteiliger Ausführung. Die längeren fünfteiligen Fahrzeuge bedienen den Ast nach Essen, während auf dem Weg nach Heinsberg häufig die kürzeren Triebzüge eingesetzt werden. Gefahren wird die Rhein-Niers-Bahn von DB Regio – mit gewohnt roter Lackierung und regionaltypischem Betrieb.

Gerade weil die Strecke künftig in den TSW 6 integriert wird, lohnt sich der Blick auf das reale Vorbild. Zwar ist zum Release nur der Abschnitt Duisburg–Rheydt spielbar, aber dennoch ein nicht unwesentlicher Teil der Strecke!

Bilder:

Bist du den RB 33 schon einmal im echten Leben gefahren? Kennst du den Flügelvorgang in Lindern aus eigener Erfahrung? Und wie findest du die Nachbildung?

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