Warum die S3/S5 in Hamburg als stressigste Linie gilt – und warum die S-Bahn nach Stade so oft verspätet ist...
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Der zentrale Engpass ist die Überquerung der Elbe. Denn egal ob man Richtung Süden oder Richtung Norden fährt: Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, die Elbe zu überwinden. Keine Ausweichroute, keine Alternativen. Diese Abhängigkeit bedeutet: Jede Störung auf den Elbbrücken legt die komplette S-Bahn im Hamburger Süden lahm.
Hinzu kommt die enorme Länge der Strecke. Je länger ein Linienweg, desto größer die Wahrscheinlichkeit für Störungen. Die S3 und S5 fahren durch dicht befahrene Innenstadtabschnitte, durch den City-Tunnel, über die Elbbrücken – und weiter durch den Mischbetrieb mit Regional- und Güterverkehr. Besonders Richtung Stade teilt sich die S-Bahn die Gleise mit schweren Zügen. Das führt zu Wartezeiten, Vorrangregelungen und Verzögerungen, die sich bis Harburg und weiter in Richtung Innenstadt durchziehen.
Besonders die Elbquerung ist jedoch das Dauerthema. Eine einzige Verbindung über Fluss und Hafen, die für Hamburgs Süden lebenswichtig ist. Fällt diese Achse aus, gibt es fast keine Alternativen. Der gesamte Pendlerstrom kippt in Busse oder Regionalzüge, die dafür nicht ausgelegt sind. Das Resultat ist ein Dominoeffekt aus Überfüllungen, langen Wartezeiten und kompletten Linienabbrüchen.
Wie oft erlebst du Störungen auf der S3/S5? Soll Hamburg eine zweite Elbquerung bauen?
(C) Deutsche Bahn AG / Jonas Wresch
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