Warum die DLC-Preise im City Transport Simulator so sind, wie sie sind...

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Zunächst einmal muss man verstehen, dass der City Transport Simulator ein ganz spezielles Prinzip verfolgt. Viele Spieler kaufen ein Spiel und erwarten, dass es anschließend über viele Jahre hinweg kostenlos weiterentwickelt wird. Neue Fahrzeuge, neue Karten, neue Features – all das ohne weitere Kosten. Doch in der Realität funktioniert dieses Modell nicht. Ein einmaliger Kaufpreis deckt die langfristige Entwicklung schlicht nicht ab. Entwickler müssen überlegen, wie sie eine nachhaltige Finanzierung aufbauen.

Andere Simulationen zeigen, wie unterschiedlich man an die Sache herangehen kann. Manche ziehen irgendwann einen Schlussstrich, wie etwa beim Bausimulator, der nach einigen Jahren Updates und DLCs offiziell beendet wurde. Bei OMSI war es ähnlich – nach dem Release gab es zwar anfangs Updates, aber keine langfristige Weiterentwicklung mehr. Der Euro Truck Simulator wiederum lebt genau von seinem DLC-Modell: neue Karten, neue Fahrzeuge und regelmäßige Updates finanzieren die kontinuierliche Verbesserung des Hauptspiels. Ein ähnliches Prinzip verfolgt auch der Microsoft Flight Simulator mit seinen World Updates.

Genau diesen Weg geht auch ViewApp mit dem City Transport Simulator. Die DLCs finanzieren nicht nur neue Inhalte, sondern tragen auch die Weiterentwicklung des Hauptspiels mit. Neue Features, Verbesserungen und langfristiger Support wären ohne diesen Ansatz nicht möglich. Ein Abomodell oder Free-to-Play, wie man es aus anderen Genres kennt, wurde bewusst nicht gewählt – gerade weil solche Systeme in der Simulations-Community auf viel Kritik stoßen würden.

Natürlich bedeutet das auch, dass die Einnahmen durch die DLCs stimmen müssen, um die Vision langfristig umzusetzen. Hier liegt das Risiko: Wenn Erweiterungen nicht verstanden oder als zu teuer empfunden werden, kann das schnell für Unmut sorgen. Gerade deshalb ist es wichtig, die Hintergründe transparent zu erklären und gleichzeitig Raum für Diskussion zu lassen.

Link zu Steam: https://store.steampowered.com/app/2604480/Ci…sport_Simulator
Link zur PS: https://store.playstation.com/de-lu/concept/10009508
Link zur X-Box: https://www.xbox.com/de-DE/games/st…5LW5HSW02L/0010

Wie steht ihr zu den aktuellen DLC-Preisen im City Transport Simulator? Findet ihr das Finanzierungsmodell nachvollziehbar oder zu teuer? Wärt ihr eher für ein Abo-System oder ist das für euch keine Option? Würdet ihr lieber ein teureres Hauptspiel kaufen, wenn dafür keine DLCs nötig wären?

About the Author

Ich bin der fleißige Schreiber der Artikel für die Simulatoren-News.

Falls ihr Fragen zu Artikeln etc. habt, meldet euch bitte beim Team über das Ticketsystem.

Comments 3

Ich persöhnlich sehe das so: der DLC-Preis sollte immer im Verhältnis zum Inhalt bzw. der Qualität des DLCs stehen.

Bei Omsi 2 kosten die Bus-DLCs wie der Citaro Facelift oder auch die MAN-Stadtbusfamilie auch etwa 17-18€. Aber dafür bekommst du halt einfach unzählige KonfigurationsmöglichkeitenVom Solobus bis hin zum Gelenkbus, unterschiedliche Motortypen, Sitztypen, Matrixanzeigen und vieles mehr. Außerdem gibt es nicht selten Soundmods oder andere Community-Mods z.B. in der Omsi-Webdisk. Auch kann man ja selber was modden und Repaints für die DLC-Busse erstellen. Das wird so schnell nicht langweilig.

Bei CTS ist die Auswahl an Busvarianten leider nur sehr begrenzt, und man kann da eigentlich nichts groß an den Fahrzeugen ändern. Eine andere Matrix oder ein anderes IBIS einbauen? Fehlanzeige. Modding gibt es hier nicht, weshalb man halt nur mit den gegebenen Bussen rumfahren kann, was halt schneller langweilig wird als bei Omsi 2.

Auch am Realismus magelt es beim CTS hier und da. Jetzt gehts eher in Richtung Bahnen. Da stimmt z.B. die Spurweite beim Gt6-DLC einfach nicht. Denn in der Realität hat der Mannheimer Gt6 eine Spurweite von 1100mm. Damit kann das Fahrzeug nicht auf den gleichen Gleisen fahren wie z.B. der Wiener ULF oder Münchener R2.2b. Denn diese Fahrzeuge haben eine Spurweite von 1435mm (Normalspur). Für CTS hat man die Spurweite beim Mannheimer Gt6 halt irgendwie verbreitert... Zwar sieht das Fahrzeug sonst nicht schlecht aus, aber so Dinge wie die Spurweite sollten schon passen. Genauso bei der "StadtRegioTram", welche in der Realität Tramlink heißt und nur eine Spurweite von 1000mm hat. Solche Sachen sollten die Entwickler halt auch berücksichtigen, entweder man fügt dann eine Strecke mit entsprechender Spurweite hinzu oder man nimmt halt nur Bahnen mit passender Spurweite.

Man könnte auch ein Tool einfügen, wo man selbst die Spurweiten bestimmen kann.

Leider hat sich die Discor-Community bei meinen Vorschlägen, die auf 40 Jahre ÖPNV als Hobby fußen stets etwas zickig. Zumindest trifft das für einzelne Mitglieder zu.

Finde man sollte den Preis immer im Verhältnis zum Inhalt des DLCs sehen, da sind manche DLCs wie das Betriebshof DLC einfach zu teuer für das was du im Endeffekt erhältst.