Drei Tage nach Release: Mein ehrlicher Kommentar zu Train Sim World 6
Möchtest du uns finanziell unterstützen für unsere Arbeit, nutze am besten den Paypal Link am gleichen Ort! Vielen Dank!
Heute schon deinen kostenfreien Gewinn im Adventskalender abgeholt?
Bitte beachte: Trage dich jeden Tag erneut ein, öffne jeden Tag erneut dein Türchen!
Stärken: Kleine Verbesserungen, bekannte Stärken
Positiv ist, dass die drei enthaltenen Strecken – aus Deutschland, den USA und UK – durchaus gelungen sind. Besonders Leipzig–Dresden punktet mit hohem Wiedererkennungswert, und die Trainingsmodule sind nach wie vor vorbildlich, gerade für Neueinsteiger. Auch schön: Alle bereits gekauften DLCs lassen sich problemlos übernehmen, was den Umstieg erleichtert.
Die neuen Ansagen bringen ein Stück mehr Leben ins Spiel. Auch die zufälligen Ereignisse sorgen für Abwechslung, selbst wenn sie manchmal etwas zu „zufällig“ wirken. Dazu kommen leicht optimierte Ladezeiten und eine Performance, die in manchen Situationen tatsächlich runder läuft als noch in TSW5.
Schwächen: Alte Probleme, neue Frustmomente
Doch jetzt zum Knackpunkt: Die großen Baustellen bleiben ungelöst.
Die Vegetation lädt weiterhin viel zu spät, teilweise direkt vor dem Zug. FPS-Drops von über 100 auf unter 10 Frames sind immer noch Realität – und das auch bei langsamer Fahrt. Hier merkt man deutlich: Die Unreal Engine 4 wurde weder modernisiert noch konsequent optimiert.
Auch die Kamera bleibt ein Ärgernis. Dass man nach sechs Teilen den Sichtwinkel immer noch nicht frei anpassen kann, ist schlicht enttäuschend. Dasselbe gilt für die Passagierverteilung: Geisterbahnhöfe sind überfüllt, während Großstädte teils leer wirken.
Und: Optisch gibt es praktisch kein Update. Kein Raytracing, keine neuen Shader, keine wirklich überarbeitete Szenerie. Im Gegenteil: Manche Effekte – etwa das Wasser – wirken sogar schwächer als im Vorgänger.
Mein Zwischenfazit
Nach drei Tagen mit TSW6 bin ich zwiegespalten. Einerseits macht es immer noch Spaß, Züge zu fahren, Szenarien auszuprobieren und sich in die neuen Strecken zu stürzen. Andererseits bleibt der fade Beigeschmack, dass Dovetail Games Jahr für Jahr zu wenig wagt.
Ja, TSW6 lohnt sich für alle, die ohnehin schon tief in der Reihe stecken und ihre DLCs weiternutzen wollen. Aber es fehlt der große Wurf. Statt echter Innovationen gibt es kleine Ergänzungen – während die altbekannten Schwächen weiter bestehen.
Mein Wunsch: Mehr Mut, mehr technische Optimierung, und bitte endlich ein klarer Schritt nach vorne. Denn das Potenzial ist da, es wird nur zu selten genutzt.
Link zur Steam Version: https://store.steampowered.com/app/3656800/Train_Sim_World_6
Link zur PS4 Version: https://store.playstation.com/de-de/product/…SW6SPECIALEDITI
Link zur PS5 Version: https://store.playstation.com/de-de/product/…SW6SPECIALEDITI
Link zur X-Box One Version: https://www.xbox.com/de-DE/games/st…on/9P9RC6080VKN
Link zur X-Box Series X/S Version: https://www.xbox.com/de-DE/games/st…on/9P9RC6080VKN
Wie fühlt sich TSW6 für euch nach den ersten Tagen an? Welche Features gefallen euch, welche stören am meisten? Habt ihr auch Probleme mit FPS-Drops oder Vegetations-Loading? Welche Strecken oder Züge hättet ihr euch gewünscht?
Und: Welche Schulnote gebt ihr TSW6 nach drei Tagen?
Über den Autor
Ich bin der fleißige Schreiber der Artikel für die Simulatoren-News.
Falls ihr Fragen zu Artikeln etc. habt, meldet euch bitte beim Team über das Ticketsystem.
Kommentare 1